Flughafenausbau in Wien und Malta schreitet voran – Rekordinvestitionen in 2026 von rund € 330 Mio. geplant; gute Geschäftsentwicklung 2025 mit Umsatzplus von 7,2% ; Nettoergebnis von € 210,1 Mio. (2024: € 239,5 Mio.) durch Wertberichtigung 3. Piste belastet; für 2026 werden in der FWAG-Gruppe rund 41,5 Mio. Passagiere und am Standort Wien rund 30 Mio. Fluggäste erwartet; für 2026: Stabiles Nettoergebnis von € 210 Mio. trotz Tarifsenkung und erwartetem Passagierrückgang in Wien
Flughafen Wien verzeichnet 2025 mit 43,4 Mio. (Gruppe) und 32,6 Mio. (Standort Wien) neue Passagierrekorde und ein Rekord Frachtaufkommen.
Passagierausblick 2026: 41,5 Mio. (Gruppe) und 30 Mio. am Standort Wien – Reduktionen von Low-Cost-Carriern belasten Passagierentwicklung.
2026 bringt Herausforderungen: Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher hält an, hohe Standortkosten durch Flugabgabe bremsen aber Wachstum: Neue Airlines und Flugangebote in 2026, aber Ryanair und Wizz Air reduzieren Kapazitäten in Wien – Passagieraufkommen bleibt hoch, Entgeltreduktionen erhöhen Wettbewerbsfähigkeit, belasten jedoch Umsatzentwicklung
Nach eingehender Analyse aller relevanten Entscheidungsfaktoren hat der Vorstand der Flughafen Wien AG heute beschlossen, das geplante Projekt 3. Piste nicht weiter zu verfolgen. Ungeachtet dessen kann der Flughafen Wien mit den geplanten Ausbauten der Terminalkapazität und dem bestehenden 2-Pisten-System auch in Zukunft weiter wachsen und bis zu 52 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen.
„Neben den auf rund zwei Milliarden massiv gestiegenen prognostizierten Baukosten haben sich auch die Rahmenbedingungen infolge der überlangen Verfahrensdauer grundlegend geändert. So wurden im Jahr 2005 pro Flugbewegung 71 Passagiere befördert, 2024 waren es durch den Einsatz größerer Flugzeuge bereits 139 Passagiere, was den Druck auf die Pistenkapazität mildert. Mit ausschlaggebend für die Entscheidung ist auch, dass die größten Airline-Kunden am Standort dem Projekt negativ gegenüberstehen und ohne Refinanzierung durch höhere Tarife die wirtschaftliche Basis der Investition nicht darstellbar ist“, erklären die Vorstände der Flughafen Wien AG, Mag. Julian Jäger und Dr. Günther Ofner.
Flughafen Wien steigert Eigenproduktion von Sonnenstrom auf rund 46 Megawatt/Peak – weitere PV-Anlage am Airport mit rund 4 Megawatt/Peak Erzeugungskapazität geht in Betrieb. Dramatisch steigendes Problem: Österreichweit fehlen Netzausbau und Speicher, daher gab es im Mai 2024 in Österreich bereits 78 Stunden mit negativem Strompreis mit weiter stark steigender Tendenz – enormer energiepolitischer Handlungsbedarf